Spiritueller Weg

Der spirituelle Weg wird zunehmend grundlegender für mich und mein Sein. Es handelt sich hier nicht um eine Methode oder ein therapeutisches Werkzeug, sondern um eine grundlegende Haltung zum Leben selbst.


Dabei geht es nicht um Religion im klassischen Sinne, eher um „religio“, dieses lateinische Wort heißt in der Übersetzung „zurückbinden“. Also eine Rückbindung an zutiefst Ursprüngliches.

Spiritualität entsteht zunächst aus dem Wunsch, wegzukommen vom Leiden.
Damit verbunden ist die tiefe Sehnsucht, eine größere Wahrheit zu erfahren.

Damit ist gerade der spirituelle Weg für mich der tiefste Heilungsweg überhaupt.

Er beginnt mit der (zunächst schmerzhaften) Erkenntnis, dass das das Glück im Außen (leider) nicht zu finden ist…
Die zweite wichtige Erkenntnis ist, dass ich viel mehr bin, als mein Körper, meine Gefühle und der unablässige Strom meiner Gedanken.

Daraus folgt eine tiefe Selbsterforschung, die zu immer mehr Bewusstheit führt.
Es ist ein Ankommen bei sich selbst: alle Kraft kommt letztendlich von innen.
Und zwar losgelöst von Vergangenheit und Zukunft und der äußeren Welt, sondern in der klaren und absichtslosen Wahrnehmung dessen, was jetzt im Moment in mir lebendig ist. 

Eine Ausrichtung und das tiefe Vertrauen auf die Gegenwart, auf den jetzigen Augenblick.
​Darin liegt eine tiefe Freiheit.

Das ist ein Weg der Hingabe an das Leben selbst.

Die wichtigsten spirituellen Lehrer seit vielen Jahren sind für mich sind u. a. Eckhard Tolle und Byron Katie.

Yoga, Meditation und Achtsamkeitspraxis sind inzwischen tief verwurzelt in meinem Alltag.
Mediation hat kein Motiv und ist absichtslos.
Dennoch ist es ein Training für den Geist und erweitert den Herzensraum.

Der „Lohn“ dafür ist: mehr Ruhe, mehr Leichtigkeit, innerer Frieden und innere Freiheit, geistige Klarheit, Lebensfreude, zuweilen Glückseligkeit.
Leben aus der Intuition heraus. Und: tiefe Heilung auf allen Ebenen.

Diese Haltung fließt ein in meine Arbeit.